Hey!
Hattet ihr alle gestern ein schönes Thanksgiving?
Deutschland müsste das wirklich unbedingt mal einführen! Aber da wir es nicht haben, war es für mich eine tolle Erfahrung es hier zu erleben.
Am Dienstag sind wir von Washington nach Hause gefahren, haben Earnie abgesetzt und sind weiter nach Tennessee zur Familie von Rene. Auf unserem Weg dorthin hat es furchtbar geregnet also haben wir eine Ewigkeit gebraucht und waren dann nach 11 Stunden Autofahrt endlich da.
Mittwoch Morgen sind wir, also Rene, Declan und ich zu Renes Oma aufs Land gefahren. Sie wohnt so sehr außerhalb, dass ich dort nicht mal Netz für mein Handy hatte. Ihr haben wir dann geholfen das Essen für den morgigen Tag vorzubereiten. Nüsse geknackt, Früchte geschält *-* andauernd konnte man naschen haha.
Wir waren den ganzen Tag da, haben einfach erzählt, dagesessen, fernsehn geschaut und entspannt. Am Abend kamen noch ein paar mehr Verwandte, wir sind kurz Essen gegangen und dann irgendwann gegen Mitternacht wieder zu Renes Eltern, wo wir geschlafen haben.
Am nächsten Morgen, Donnerstag, war dann Thanksgiving. Dafür sind wir wieder zur Oma gefahren und um eins gab es dann Essen. Es gab: Kartoffelbrei mit Soße, Schinken, Bohnen, Macaroni mit Käse, Rols, gefüllte Eier, eine Art Couscous oder so, Mais und natürlich Truthahn. Es war sehr lecker, aber mal so ganz anders, nicht so typisch Fast Food, aber trotzdem amerikanisch. Die 9 jährige Adoptivtochter von der Oma hat sich dann vor dem Essen gewünscht, dass wir beten, also hat sie ein kleines Gebet gesprochen. Das fand ich sehr süß und finde ich, dass es auch dazu gehört. Denn Thanksgiving, ähnlich, wie bei uns das Erntedankfest, ist ein Tag, an dem man Gott dankt, für das Leben, unsere Freunde, Familie und das, was wir im Leben haben, dass wir nicht hungern und leiden müssen.
Nach dem Hauptgericht gab es natürlich noch einen Nachtisch - für mich, das Beste am Essen. Da die Oma meiner Gastmama ursprünglich aus Deutschland kommt, kennt sie natürlich auch deutsche Rezepte und baut davon immer etwas in ihre Gerichte ein. Deswegen gab es zum Nachtisch auch einen Bienenstich. Außerdem gab es Bananenpudding mit Keksen, eine Schokoladen-, Vanillecream mit Walnussboden, Walnusspie und Obstsalat.
Nach dem riesen Mahl waren wir alle müde und deswegen hat sich jeder ein Plätzchen gesucht, wo er sich dann ausgeruht hat oder manche sind draußen eine Runde spazieren gegangen oder andere haben Karten gespielt. Gegen Nachmittag waren dann alle wieder fitter und dann hat Earnie auch schon Rene aufgeweckt, denn für uns ging es jetzt schon zum "Black Friday Shopping". Walmart hat nämlich den Verkauf dieses Jahr schon um 6pm geöffnet.
Eine halbe Stunde vor Beginn standen wir im Walmart und ich habe meine Aufgabe bekommen: Stell dich hier an diese 'Maltafel' und die 'Talking, Walking Doll' und sobald du das Signal hörst, schnappst du dir von jedem eins, packst es in deinen Wagen, stellst dich an den Rand und wartest, bis wir dich abholen..Ja und ich nur so "okay?!". Gesagt - getan. Um 3 Minuten vor sechs (Amerikaner fangen alles irgendwie immer früher und früher an) kam dann eine Durchsage und die Leute haben angefangen, die Folien von den Sachen zu entfernen, haben genommen, was sie wollten und sind weiter zum nächsten Ziel GERANNT. Wirklich! Das war so crazy! Meine Gasteltern kamen dann kurze Zeit später mit vollgepackten Armen und haben alles in meinen Wagen geworfen und ab ging's zur Kasse. Da wir zu dritt zusammengearbeitet haben, waren wir schnell und mussten nicht lange an der Kasse anstehen. Meine Gasteltern haben hauptsächlich Kinderspielzeuge und DVDs ( nur $2 für eine) gekauft.
Danach sind wir zur Mall gefahren. Die hat ja erst um 8pm aufgemacht, aber als wir 1.5 Std früher dort waren, gab es trotzdem schon eine Schlange von Leuten, die um die Mall herumstanden und gewartet haben. Da haben wir uns dazugestellt und erstmal gefroren. Was tut man nicht alles? Wir waren einer der ersten 300 Besucher und haben deswegen eine Gutscheinkarte im Wert von $10 von "belk" bekommen.
Um acht durfen wir dann endlich in die Mall. Es war gar nicht so voll, wie ich es befürchtet hatte. Ich musste nur an den Kassen teilweise lange anstehen, was aber auch ganz lustig sein kann, wenn man anfängt mit den Leuten um einen herum zu erzählen.
Fast überall gab es "50% auf alles". Es war eine tolle und lustige Erfahrung, das mal mitzumachen. Ich muss aber sagen, dass ich, wenn ich Amerikanerin wäre, das nicht bräuchte. Denn erstens hat es mich ein bisschen gestört oder eher irritiert, wie man, nachdem man grade mitten im Thanksgiving-Fest war, wobei man dankbar ist, schon wieder los kann, um neues kaufen zu wollen. Ist mir etwas zu gegensätzlich. Außerdem gibt in den USA alle 4 Wochen irgendwelche genialen Prozente von 30% -50%.
Aber, da es für mich nun mal einmalig war, habe ich natürlich ein bisschen was gekauft.
So Guys: das war also mein erstes und einziges Thanksgiving! Mir hat es gefallen♥.
Vom Shoppen sind wir dann gegen Mitternacht nach Hause gekommen und haben erstmal geschlafen.
Am nächsten Tag waren wir lazy. Abends haben wir alle zusammen den Weihnachtsbaum aufgebaut und geschmückt. Er ist zwar unecht, aber ich finde, das sieht man nicht.
Samstags sind Rene, ihre Mama, ihre Schwester, Kerstin, Declan, Earnie und ich zu einer Weihnachtsbaumausstellung gegangen. Dort standen ganz viele Tannenbäume, die von bestimmten Personen und Firmen gesponsert und dekoriert wurden. Der Erlös ging an ein Kinderkrankenhaus in Tennessee. Außerdem gab es dort noch Kinderaktivitäten, ein Karussell und die Möglichkeit mit dem Weihnachtsmann ein Bild zu machen.
In wenigen Wochen ist Weihnachten und ich freue mich drauf! Hier feiert man doch ein bisschen anders, als in Deutschland. Zum Beispiel gab es auch keinen Nikolaus, aber ich erzähle euch demnächst mehr darüber.
Bis bald,
Am nächsten Morgen, Donnerstag, war dann Thanksgiving. Dafür sind wir wieder zur Oma gefahren und um eins gab es dann Essen. Es gab: Kartoffelbrei mit Soße, Schinken, Bohnen, Macaroni mit Käse, Rols, gefüllte Eier, eine Art Couscous oder so, Mais und natürlich Truthahn. Es war sehr lecker, aber mal so ganz anders, nicht so typisch Fast Food, aber trotzdem amerikanisch. Die 9 jährige Adoptivtochter von der Oma hat sich dann vor dem Essen gewünscht, dass wir beten, also hat sie ein kleines Gebet gesprochen. Das fand ich sehr süß und finde ich, dass es auch dazu gehört. Denn Thanksgiving, ähnlich, wie bei uns das Erntedankfest, ist ein Tag, an dem man Gott dankt, für das Leben, unsere Freunde, Familie und das, was wir im Leben haben, dass wir nicht hungern und leiden müssen.
Nach dem Hauptgericht gab es natürlich noch einen Nachtisch - für mich, das Beste am Essen. Da die Oma meiner Gastmama ursprünglich aus Deutschland kommt, kennt sie natürlich auch deutsche Rezepte und baut davon immer etwas in ihre Gerichte ein. Deswegen gab es zum Nachtisch auch einen Bienenstich. Außerdem gab es Bananenpudding mit Keksen, eine Schokoladen-, Vanillecream mit Walnussboden, Walnusspie und Obstsalat.
Nach dem riesen Mahl waren wir alle müde und deswegen hat sich jeder ein Plätzchen gesucht, wo er sich dann ausgeruht hat oder manche sind draußen eine Runde spazieren gegangen oder andere haben Karten gespielt. Gegen Nachmittag waren dann alle wieder fitter und dann hat Earnie auch schon Rene aufgeweckt, denn für uns ging es jetzt schon zum "Black Friday Shopping". Walmart hat nämlich den Verkauf dieses Jahr schon um 6pm geöffnet.
Eine halbe Stunde vor Beginn standen wir im Walmart und ich habe meine Aufgabe bekommen: Stell dich hier an diese 'Maltafel' und die 'Talking, Walking Doll' und sobald du das Signal hörst, schnappst du dir von jedem eins, packst es in deinen Wagen, stellst dich an den Rand und wartest, bis wir dich abholen..Ja und ich nur so "okay?!". Gesagt - getan. Um 3 Minuten vor sechs (Amerikaner fangen alles irgendwie immer früher und früher an) kam dann eine Durchsage und die Leute haben angefangen, die Folien von den Sachen zu entfernen, haben genommen, was sie wollten und sind weiter zum nächsten Ziel GERANNT. Wirklich! Das war so crazy! Meine Gasteltern kamen dann kurze Zeit später mit vollgepackten Armen und haben alles in meinen Wagen geworfen und ab ging's zur Kasse. Da wir zu dritt zusammengearbeitet haben, waren wir schnell und mussten nicht lange an der Kasse anstehen. Meine Gasteltern haben hauptsächlich Kinderspielzeuge und DVDs ( nur $2 für eine) gekauft.
Danach sind wir zur Mall gefahren. Die hat ja erst um 8pm aufgemacht, aber als wir 1.5 Std früher dort waren, gab es trotzdem schon eine Schlange von Leuten, die um die Mall herumstanden und gewartet haben. Da haben wir uns dazugestellt und erstmal gefroren. Was tut man nicht alles? Wir waren einer der ersten 300 Besucher und haben deswegen eine Gutscheinkarte im Wert von $10 von "belk" bekommen.
Um acht durfen wir dann endlich in die Mall. Es war gar nicht so voll, wie ich es befürchtet hatte. Ich musste nur an den Kassen teilweise lange anstehen, was aber auch ganz lustig sein kann, wenn man anfängt mit den Leuten um einen herum zu erzählen.
Fast überall gab es "50% auf alles". Es war eine tolle und lustige Erfahrung, das mal mitzumachen. Ich muss aber sagen, dass ich, wenn ich Amerikanerin wäre, das nicht bräuchte. Denn erstens hat es mich ein bisschen gestört oder eher irritiert, wie man, nachdem man grade mitten im Thanksgiving-Fest war, wobei man dankbar ist, schon wieder los kann, um neues kaufen zu wollen. Ist mir etwas zu gegensätzlich. Außerdem gibt in den USA alle 4 Wochen irgendwelche genialen Prozente von 30% -50%.
Aber, da es für mich nun mal einmalig war, habe ich natürlich ein bisschen was gekauft.
| Bluse - American Eagle; Hose, Pulli und Mütze - Hollister |
| Hose - Abercrombie & Fitch; Pulli - American Eagle |
Vom Shoppen sind wir dann gegen Mitternacht nach Hause gekommen und haben erstmal geschlafen.
Am nächsten Tag waren wir lazy. Abends haben wir alle zusammen den Weihnachtsbaum aufgebaut und geschmückt. Er ist zwar unecht, aber ich finde, das sieht man nicht.
Samstags sind Rene, ihre Mama, ihre Schwester, Kerstin, Declan, Earnie und ich zu einer Weihnachtsbaumausstellung gegangen. Dort standen ganz viele Tannenbäume, die von bestimmten Personen und Firmen gesponsert und dekoriert wurden. Der Erlös ging an ein Kinderkrankenhaus in Tennessee. Außerdem gab es dort noch Kinderaktivitäten, ein Karussell und die Möglichkeit mit dem Weihnachtsmann ein Bild zu machen.
In wenigen Wochen ist Weihnachten und ich freue mich drauf! Hier feiert man doch ein bisschen anders, als in Deutschland. Zum Beispiel gab es auch keinen Nikolaus, aber ich erzähle euch demnächst mehr darüber.
Bis bald,
-Romi♥



I think you over think the whole Black Friday thing. For me it is just fun. I like the adrenaline the crowds bring, and Ernie and I have just made it a fun tradition. And you are right, the things you buy usually go on sale 30-50% off all year long, however toys, dvds, electronics, etc. do not. I am glad you somewhat enjoyed your first Thanksgiving experience, though!
AntwortenLöschen